Wenn das Mitarbeitergespräch zu einem Reinfall wird

Wenn das Mitarbeitergespräch zu einem Reinfall wird

By In Blog, Durchführung On 22. November 2014


Ein persönliches Gespräch zwischen Mitarbeiter und Führungskraft soll vor allem effektiv sein und dem Unternehmen Vorteile bringen. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Schnell kann ein solches persönliches Gespräch auch kippen und dann zu einem Reinfall werden. Wir haben mögliche Gründe zusammengetragen, warum Mitarbeitergespräche schief gehen können:

1. Aufgeschoben und unter Druck durchgeführt

Klar, wer setzt sich schon gerne mit seinen Mitarbeitern und Problemen auseinander? Aufschieben ist vor allem von Seiten der Führungskräfte sehr beliebt. Das Ergebnis ist die Problematik, sich nicht ausreichend vorbereitet zu haben und auf dieser Basis kein sachliches Gespräch führen zu können.

2. Floskeln, die für Spannungen sorgen

Es scheint allgemein sehr beliebt zu sein, Floskeln bei Mitarbeitergesprächen einzusetzen um so ein vermeintlich lockeres Ambiente zu schaffen. Die wenigsten Mitarbeiter wissen das jedoch zu schätzen, fühlen sich stattdessen unwohl und fragen sich, warum der Chef jetzt wissen will, ob zuhause alles in Ordnung ist. Besser ist es, auf Floskeln zu verzichten und dafür selbstsicher aber freundlich aufzutreten.

3. Die Zeit als Druckfaktor

Für das Mitarbeitergespräch wird gerade einmal eine halbe Stunde eingeplant? Wie sollen unter Zeitdruck für Mitarbeiter und Unternehmen wichtige Themen ausreichend besprochen werden? Eine Führungskraft, die unkonzentriert, mit den Gedanken beim nächsten Termin ist, wirkt nicht authentisch und strahlt kein Vertrauen aus.

4. Keine Ruhe vor den anderen

Immer wieder klingelt das Telefon, die Tür geht auf. Wo waren wir stehengeblieben? Störfaktoren lassen das effektivste Gespräch schnell zu einem Reinfall werden.

5. Klare Aussagen umgehen

Sie als Führungskraft wissen jetzt, was Ihr Mitarbeiter möchte, sind aber selbst nicht bereit, klare Formulierungen zu treffen. „Arbeiten Sie mehr für Ihre Ziele“ oder „Ich erwarte noch mehr Motivation“ helfen dem Angestellten nicht, sich zu verbessern.

6. Keine Rückmeldung fordern

Die eigenen Kritikpunkte als Führungskraft anzubringen, ist in einem Mitarbeitergespräch durchaus erwünscht. Ein Reinfall wird es aber dann, wenn der Angestellte keine Möglichkeit bekommt, seine eigenen Eindrücke zu den Themen wiederzugeben. Chefs, die kein Interesse an Rückmeldungen zeigen, können auch nicht auf motivierte Mitarbeiter hoffen.

7. Sich selbst nicht im Griff haben

Auch wenn es Sie als Führungskraft in den Wahnsinn treibt, dass Sie nun bereits zum dritten Mal ein Gespräch mit einem Angestellten, sollten Sie sachlich bleiben. Es hilft keiner Seite, wenn ausfallende und beleidigende Aussagen fallen.


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