So verbessern Sie das Image Ihres Unternehmens

So verbessern Sie das Image Ihres Unternehmens

By In On 4. Mai 2015


In den letzten Jahren rückte die Verbesserung des Unternehmensimages immer mehr in den Fokus – doch warum ist das positive Bild Ihres Unternehmen zurzeit wichtiger denn je? Experten führen dies auf zwei Hauptaspekte zurück:

1. Kunden wollen von „guten“ Unternehmen kaufen

Derzeit vollzieht sich ein Wandel von der „Geiz ist Geil“-Mentalität, hin zu mehr Nachhaltigkeit. Kunden bevorzugen Unternehmen, wenn diese beispielsweise

  • Mitarbeiter fair behandeln und bezahlen,
  • Kinder in Fernost nicht für günstige Produktionen benutzen
  • Tiere angemessen halten,
  • umweltbewusst produzieren,
  • transparent arbeiten und
  • nicht negativ in der Presse auffallen.

Denn: Skandale wie Kinderarbeit, Missbrauch von Betriebsmitteln oder Betrug bei Testberichten schlagen sich auch deutlich in den Verkaufszahlen nieder – sofern solche Neuigkeiten bekannt werden.

2. Bewerber wollen bei „guten“ Unternehmen arbeiten

Aber auch Bewerber achten in Zeiten des Fachkräftemangels ganz genau darauf, welche Unternehmenswerte eine Firma vertritt und ob das Image des Betriebes positiv ist. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen haben oft noch nicht erkannt, dass ihr guter Ruf ein riesiger Vorteil gegenüber großen Firmen der Region ist.

Dabei sollten Sie nicht außer Acht lassen, dass ein gutes Unternehmensimage nicht nur durch materielle Faktoren wie Bezahlung und Sonderleistungen entsteht, sondern auch emotionale Aspekte wie

  • der Umgangston mit den Mitarbeitern,
  • ein familiäres Betriebsklima,
  • gute Arbeitsbedingungen und
  • die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

eine große Rolle bei der Bewertung von Firmen spielen.

Kurz: Je mehr Sie Ihr Image als Unternehmen und Arbeitgeber pflegen, umso leichter wird es für Sie neue Arbeitnehmer zu finden – und umso geringer ist die Fluktuationsquote bereits eingestellter Mitarbeiter.

5 Tipps zur Verbesserung Ihres Unternehmensimages

Ist das Kind jedoch in den Brunnen gefallen, wird es schwer die Lage zu verbessern – daher möchten wir Ihnen natürlich auch hilfreiche Ratschläge mit auf den Weg geben, wie Sie wieder zu einem begehrten Lieferanten und Arbeitgeber werden.

1. Probleme erkennen

Bevor es nun daran geht wirklich zu handeln, sollten Sie zu nächst herausfinden, was genau schief läuft. Wenn Ihnen einige Punkte schon bewusst sind, umso besser – doch Sie sollten Ihre

  • Kunden,
  • Lieferanten und
  • Angestellten

ebenfalls um Hilfe bei der Suche nach Problemen bitten. Bestens geeignet dafür sind umfassende Kunden-, Lieferanten- und Mitarbeiterbefragungen, bei denen Sie in persönlichen Gesprächen oder mit individuell erstellten Fragebögen herausfinden, welche Schwierigkeiten die Menschen sehen, die entweder regelmäßig mit Ihrem Unternehmen zu tun haben oder dort Arbeiten. In den meisten Fällen hilft dieser Perspektivenwechsel, um interne Probleme festzustellen.

Bei der Durchführung der Mitarbeiterbefragung ist es jedoch wichtig, dass Sie Ihren Mitarbeitern vorab verdeutlichen,

  • wozu diese Befragung durchgeführt wird,
  • wie wichtig ehrliche Antworten sind,
  • dass die Ergebnisse anonym behandelt werden und
  • ihnen keine Konsequenzen daraus drohen.

Unser Tipp: Eine gute Vorarbeit ist ungemein wichtig für den Erfolg einer Mitarbeiterbefragung, um ehrliche Antworten zu erhalten.

Sollten Sie noch keine Mitarbeiterbefragung durchgeführt haben, bieten wir Ihnen eine riesige Auswahl langjährig erprobter Fragen an, die Sie individuell zusammenstellen und mithilfe unserer Benchmarks auswerten können.

2. Probleme beheben

Nach der Auswertung der Kunden-, Lieferanten- und Mitarbeiterbefragung folgt der nächste wichtige Schritt: Sie müssen geeignete Folgemaßnahmen einleiten, um die festgestellten Probleme zu beheben. Vor allem bei eingefahrenen Situationen sollten Sie jedoch behutsam vorgehen und nicht auf einmal alle Schwierigkeiten beheben wollen. Dieser blinde Aktionismus kann dazu führen, dass die Situation nur noch schlimmer wird!

Unser Tipp: Um festzustellen, ob sich die Lage verbessert hat, sollten Sie regelmäßig wieder eine Kunden-, Lieferanten- und Mitarbeiterbefragung durchführen. So erhalten Sie von Zeit zu Zeit Feedback und können sehen, welche Maßnahmen zur Verbesserung beitragen und welche Schritte Sie noch einmal überdenken sollten.

3. Motivation Ihrer Angestellten

Unabhängig vom Feedback aus der Mitarbeiterbefragung empfehlen wir Ihnen die Motivation Ihrer Mitarbeiter fortzusetzen oder sogar zu verbessern. Dies lässt sich einerseits durch materielle Vergütungen wie Prämien und Zusatzzahlungen umsetzen, aber wichtiger sind Anerkennung, Lob und konstruktive Kritik, sowie

  • das gemeinsame Setzen von Zielen.
  • die Aus- und Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter, um persönliche Fähigkeiten zu fördern und die Zufriedenheit zu steigern.
  • Prozesse mit der Verbesserung der internen Kommunikation transparenter zu gestalten.

Mehr darüber erfahren Sie in unseren 5 Tipps zur Motivation von Mitarbeitern.

4. Entwicklung einer besseren Unternehmenskultur

Schon während des zweiten Schrittes wird sich nach und nach die Unternehmenskultur Ihrer Firma verändern. Sie können jedoch Ihren Teil dazu beitragen, in dem Sie neue Führungs- und Unternehmensgrundsätze entwickeln und diese in Ihrem Unternehmen einführen. Doch Achtung:

  • Eine andere Unternehmenskultur lässt sich nicht erzwingen. Es ist ein langwieriger Prozess, alte ungeschriebene Gesetze auszumerzen und neue Denkmuster sowie Verhaltensweisen zu erlernen!
  • Kommunizieren Sie intensiv mit Ihren Mitarbeitern, damit allen deutlich wird, warum diese Änderungen nötig sind. Wenn Sie kein Verständnis für diesen neuen Weg wecken, werden Sie auch keine Unterstützung dafür erhalten – im Gegenteil, Widerstand wird sich höchstwahrscheinlich regen!
  • Lassen Sie Ihren Führungskräften und Angestellten daher genügend Zeit, diesen Kulturwandel zu vollziehen, denn durch die Entwicklung neuer Leitbilder und einem schicken Flyer wird sich nicht automatisch alle ändern.

Wenn Sie merken, dass ihr Change Management bzw. Veränderungsmanagement keine Wirkung zeigt oder andere Probleme auftreten, ziehen Sie Experten zurate, die Sie bei der Entwicklung einer neuen Unternehmenskultur unterstützen.

5. Zeigen Sie der Welt Ihr neues Unternehmen

Wenn Sie sehen, dass sich Ihr Unternehmen nachhaltig verbessert hat, wagen Sie den Schritt und präsentieren Sie Ihre Firma bzw. die neue Unternehmenskultur. Mit

  • sozialem Engagement,
  • Kommunikation mit potenziellen Kunden über soziale Medien,
  • Pressemitteilungen,
  • Blogbeiträgen und
  • Imagefilmen auf Video-Plattformen

können Sie die Neugier auf Ihr Unternehmen wecken und sich ein positives Ansehen schaffen.


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