Für bessere Kommunikation: Die vier Arten des Zuhörens – Teil 2

Für bessere Kommunikation: Die vier Arten des Zuhörens – Teil 2

By In Arbeitswelt - AT, Blog - AT On 5. December 2014


In unserem ersten Blogbeitrag zu diesem Thema verrieten wir, wie die meisten Menschen sich in einem Gespräch verhalten und damit viele Chancen verschenken, mehr über den Gesprächspartner und dessen Gedanken zu erfahren. Vor allem in Zeiten des akuten Facharbeitermangel ist es auch für Führungskräfte wichtig, die frühzeitig Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter zu erkennen und zu verstehen. Daher möchten wir Ihnen heute Tipps geben, wie Sie Mitarbeitergespräche effektiver und effizienter führen.

Das umschreibende Zuhören

Um Ihrem Gegenüber zu signalisieren, dass Sie wirklich verstehen,worum es ihm geht, ist es daher sehr wichtig, sich im Gespräch völlig zurückzunehmen, zuzuhören und dann die genannten Argumente mit eigenen Worten zusammenzufassen. Vor allem Verkäufer wenden diese Technik oft an, um Kunden zu signalisieren, dass ihr Bedarf verstanden wurde und sofort zu erkennen, ob noch

  • Fragen,
  • Unklarheiten oder
  • Wünsche bestehen.

Dies können Sie sich auch in Mitarbeiterbefragungen zu Nutze machen – müssen jedoch die eigene Meinung, Bewertung, Fragen und Ratschläge vorerst zurückzustellen. So zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, dass ein ehrliches Interesse an dem Gehörten besteht und nicht direkt nach Schwachstellen oder Gegenargumenten gesucht wird.

Das aktive Zuhören

Diese Art des Zuhörens wird als Königsdisziplin betitelt, denn Sie erfordert Zuhören mit allen Sinnen. Während es beim umschreibenden Zuhören eher um Argumente auf der Sachebene geht, achten Sie bei dieser Form auch auf die Gefühle Ihres Gegenüber. Dabei müssen Sie nicht nur die reinen Informationen des Gesagten erfassen, sondern nebenbei beobachten, wie sich Mimik und Gestik währenddessen verändern.

Unser Tipp! So gehen Sie sicher, nicht nur das Gesagte, sondern auch wirklich Gemeinte und Gefühlte wahrzunehmen. Auch beim aktiven Zuhören müssen Sie Ihre Meinung und Bewertung zurückstellen und dem Gesprächspartner eine Chance geben, die eigenen Gedanken und Gefühle zum Ausdruck zu bringen.

Aktives Zuhören  erfordert viel Konzentration und ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen, aber Sie werden schon nach kurzer Übungszeit merken, wie es Ihnen besser gelingt und Ihre Gesprächspartner es Ihnen mit detaillierteren Erklärungen und Ehrlichkeit danken.


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